Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: April 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Business by Emotion LLC, Powerline Road 3833, Suite 201, 33309 Fort Lauderdale, FL, USA (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
(2) Das Angebot richtet sich an Verbraucher und Unternehmer.
- Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
- Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf Webseiten, in Broschüren oder sozialen Medien stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
(2) Buchung über Online-Plattformen (z.B. Ablefy): Durch Anklicken des Buttons „Kaufen“ / „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Buchung bestätigt (per E-Mail oder durch Freischaltung der Inhalte).
(3) Individueller Vertragsschluss: Bei Vertragsschluss im Video-Call, Telefonat oder per E-Mail kommt der Vertrag durch übereinstimmende Willenserklärungen zustande (Angebot und Annahme). Mündlich geschlossene Verträge sind für beide Parteien bindend.
§ 3 Leistungsumfang, Laufzeit und Zugriff
(1) Dienstleistung: Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in Form von Mentoring, Coaching und Beratung. Die konkreten Inhalte ergeben sich aus dem jeweiligen Bestellformular.
(2) Laufzeit:
- Die Laufzeit der persönlichen Betreuung (1:1 Calls, Gruppen-Calls, Audiokurse, Chat-Support) ist im jeweiligen Angebot festgelegt (z.B. 12 Wochen oder 12 Monate).
- Befristete Programme: Soweit nicht anders vereinbart, enden Programme mit fester Laufzeit automatisch nach Ablauf der Zeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
- Abonnements: Ist eine automatische Verlängerung vereinbart, verlängert sich der Vertrag jeweils um die vereinbarte Laufzeit, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.
(3) Zugriff auf digitale Inhalte und „Lifetime Access“: Sofern Gegenstand des Vertrages die Bereitstellung von digitalen Inhalten (z. B. Online-Kurse, Videokurse, Audiokurse, PDFs, Mitgliederbereiche) ist, erhält der Kunde für die vereinbarte Dauer Zugang zu diesen Inhalten. Wird im Angebot ein „lebenslanger Zugriff“ (Lifetime Access) gewährt, bedeutet dies den Zugriff für die Dauer der technischen Verfügbarkeit des Produkts durch den Anbieter, mindestens jedoch für die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist. Der Anbieter behält sich vor, die Plattform zu wechseln, sofern der Zugriff für den Kunden erhalten bleibt. Die Bereitstellung von Audiokursen erfolgt dabei über den Messengerdienst Telegram in privaten Kanälen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen (Telegram-Konto, App) zu schaffen. Die Datenschutzbestimmungen von Telegram gelten ergänzend.
(4) Aufzeichnungen in Gruppenprogrammen: Bei Gruppenprogrammen ist der Anbieter berechtigt, die Live-Calls (z. B. Zoom-Meetings, Google Meet) aufzuzeichnen und den Teilnehmern der jeweiligen Gruppe im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung zu stellen. Der Kunde erklärt sich mit der Buchung des Gruppenprogramms ausdrücklich mit dieser Aufzeichnung und der Bereitstellung für die übrigen Teilnehmer der Gruppe einverstanden. Dem Kunden steht es frei, seine Anonymität zu wahren (z. B. durch Ausschalten der Kamera oder Verwendung eines Pseudonyms), sofern die aktive Teilnahme am Call dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
(5) KI-Tools und Dokumentation: Der Anbieter setzt zur Qualitätssicherung, Protokollierung und Nachbereitung von Calls ggf. KI-basierte Tools (z. B. Fireflies, Phantom) ein. Der Anbieter wird den Kunden zu Beginn eines Calls über den Einsatz solcher Tools oder den Start einer Aufzeichnung informieren. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass Gespräche zu diesen Zwecken sowie zur Dokumentation der Vertragserfüllung aufgezeichnet werden können. Eine Weitergabe dieser Aufzeichnungen an unbeteiligte Dritte erfolgt nicht.
§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen und Verzug
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung aufgeführten Preise. Sofern nicht anders ausgewiesen, handelt es sich bei Preisen für Verbraucher um Brutto-Endpreise.
(2) Fälligkeit: Die Vergütung ist mit Rechnungsstellung sofort fällig, sofern keine andere Zahlungsweise (z.B. Ratenzahlung über Drittanbieter wie Klarna oder via Ablefy) vereinbart wurde.
(3) Preisanpassung: Der Anbieter behält sich vor, Preise für zukünftige Angebote anzupassen. Für bereits geschlossene Verträge gilt der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarte Preis als garantiert. Nachträgliche Preiserhöhungen für laufende Festverträge sind ausgeschlossen.
(4) Leistungssperre bei Verzug (Zurückbehaltungsrecht): Befindet sich der Kunde mit einer Zahlung (Einmalzahlung oder Rate) in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungserbringung – insbesondere den Zugang zu Live-Calls, dem Mitgliederbereich und dem Support – sofort einzustellen, bis die rückständige Zahlung vollständig eingegangen ist. Die vereinbarte Vertragslaufzeit verlängert sich durch diese Sperre nicht. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt während der Sperre in voller Höhe bestehen.
§ 5 Widerrufsrecht
(1) Für Unternehmer: Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt.
(2) Für Verbraucher: Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
(3) Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn:
- bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.
- bei einem Vertrag über die Lieferung von digitalen Inhalten (z.B. Online-Kurse, Audiokurse, Audios, PDFs, Workbooks), die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.
(4) Ausübung: Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde den Anbieter (Business by Emotion LLC, Powerline Road 3833, Suite 201, 33309 Fort Lauderdale, FL, USA, E-Mail: info@susannejerono.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über seinen Entschluss informieren.
§ 6 Stornierung, Terminabsagen und Kündigung
(1) Termine: Vereinbarte 1:1-Coaching-Termine sind verbindlich. Kann der Kunde einen Termin nicht wahrnehmen, muss er diesen spätestens 24 Stunden vor Beginn absagen. Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen (No-Show) verfällt der Anspruch auf die Coaching-Einheit ersatzlos.
(2) Ausschluss der ordentlichen Kündigung: Da es sich bei den Coaching-Programmen um befristete Dienstverträge handelt, ist das Recht zur ordentlichen Kündigung, insbesondere das Kündigungsrecht gemäß § 627 BGB (Dienste höherer Art), ausgeschlossen.
(3) Wichtiger Grund: Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigt der Kunde den Vertrag vorzeitig aus wichtigem Grund, hat der Anbieter Anspruch auf Vergütung der bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen.
§ 7 Gesundheitshinweis, Abgrenzung zur Heilkunde und Eigenverantwortung
(1) Keine Heilkunde: Die Methoden des Anbieters (insbesondere begleitende Kinesiologie, systemische Aufstellungsarbeit, emTrace®, Emotionscoaching, etc.) dienen der Gesundheits- und Lebensberatung, der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Aktivierung der Selbstwirksamkeit und Selbstheilungskräfte. Sie stellen keine Heilkunde und keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung dar. Sie dienen nicht der Behandlung und Heilung von Krankheiten. Es werden keine Heilversprechen abgegeben und keine Diagnosen im medizinischen Sinne gestellt.
(2) Arzt/Therapeut: Das Coaching ist kein Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten wird dem Kunden dringend empfohlen, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Laufende Behandlungen sollten nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt unterbrochen werden.
(3) Teilnahmevoraussetzung: Das Coaching setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Der Kunde versichert mit Vertragsschluss, dass er nicht an einer akuten psychischen Erkrankung leidet, die seine Geschäftsfähigkeit oder Eigenverantwortung einschränkt. Sollte sich der Kunde in psychotherapeutischer Behandlung befinden, ist er verpflichtet, die Teilnahme vorab mit seinem Therapeuten abzuklären.
(4) Eigenverantwortung: Der Kunde trägt die volle Verantwortung für seine Handlungen und Entscheidungen innerhalb und außerhalb der Coaching-Sessions. Der Anbieter schuldet die Erbringung der Dienstleistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder persönlichen Erfolg.
§ 8 Urheberrechte, Nutzungsrechte und Vertragsstrafe
(1) Alle durch den Anbieter zur Verfügung gestellten Inhalte (Videos, Worksheets, Audios, Konzepte, Methode) sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen, privaten Gebrauch.
(3) Verbot der Weitergabe & Vertragsstrafe: Jede Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung oder öffentliche Wiedergabe ist untersagt. Insbesondere die gewerbliche Nutzung der Inhalte oder Methoden für eigene Coaching-Angebote ohne ausdrückliche Lizenzierung ist verboten. Der Kunde verpflichtet sich, für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen dieses Verbot eine Vertragsstrafe in Höhe von 6000 EUR (in Worten: sechstausend Euro) an den Anbieter zu zahlen. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadensersatzes bleibt vorbehalten; die Vertragsstrafe wird jedoch auf den Schadensersatz angerechnet.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Schäden an Leben, Körper und Gesundheit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Jede weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
§ 10 Gerichtsstand und Anwendbares Recht
(1) Für Kaufleute (B2B): Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters: Fort Lauderdale, Florida, USA. Es gilt das Recht des Bundesstaates Florida.
(2) Für Verbraucher (B2C): Es gilt das Recht des Staates Florida, USA, sofern dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Staates gewährt wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat (Günstigkeitsprinzip). Sofern keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen, wird als Gerichtsstand Fort Lauderdale, Florida, vereinbart.
§ 11 Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 12 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch der Vertrag im Übrigen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.